Schwelm/Bochum. Gemeinsames Besuchsziel der Nachwuchsorganisationen von CDU und FDP war die Synagoge der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen in Bochum. Eine Gemeinde mit langer Tradition, denn ihre Wurzeln lassen sich bis ins Jahr 1616 zurückverfolgen.
Vor Ort erhielten die Teilnehmer Informationen über die Vergangenheit, die gegenwärtige Struktur und die Kulturarbeit der Gemeinde. Darüber hinaus brachte ein Historiker der Ruhr-Universität Bochum den Nachwuchspolitikern auch typische jüdische Feiertage und Feste näher. „Die verschiedenen kirchlichen Kulturen sind eine Bereicherung für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Ich persönlich fand es sehr interessant, dass die jüdische Gemeinde aus Hattingen nach Bochum gehört. Zudem war es spannend, mehr über das kulturelle, über unseren Kreis hinausgehende, Engagement der Gemeinde zu erfahren.“, schilderte FDP-Landratskandidat und JuLi-Mitglied Ronald MAYER seine Eindrücke.
Neben dem kulturellen Mehrwert bot die Besichtigung Zeit für ein Kennenlernen der politischen Jugendorganisationen und führte zu einem Austausch über gemeinsame politische Ziele. Letztlich waren sich die beiden Ortsvorsitzeden Lars LUBISCH (Junge Union) und Marcel HEINOL (Junge Liberale) darin einig, dass künftig weitere gemeinsame Aktionen folgen sollen.
Mit Blick auf den anstehenden Kommunalwahlkampf äußerte sich der 20-jährige HEINOL kämpferisch: „Unsere Mutterparteien stehen hinter Barbara Nieman, genauso wie die Junge Union und die Jungen Liberalen. Bei diesem ersten Treffen haben wir gemerkt, wie groß die Schnittmenge mit der Jungen Union ist. Wir werden in jedem Falle alles gegen die Eintagspolitik einer Frau Goch unternehmen und für eine starke bürgerliche Mehrheit im Stadtrat kämpfen“.






